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Muttergefühle

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On 21.06.2020
Last modified:21.06.2020

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Muttergefühle

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Muttergefühle 2. Gedanke von Neu-Mamas: „Das macht mir Angst!“

Zwischen Glück und Frust: das ehrlichste Buch über alles, was Mütter fühlen. Es ist riskant, eine perfekte Mutter sein zu wollen; noch riskanter ist allerdings der. Nicht jede Mutter hat sofort nach der Geburt Muttergefühle. Das liegt oft daran, dass nicht jedes Kind ein Wunschkind ist, nicht immer war eine. Die Liebe zwischen Mutter und Kind kann niemals infrage gestellt werden und überbrückt jeden Schmerz, jedes Ärgernis, jede Herausforderung. Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Muttergefühle. Gesamtausgabe.«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen! Birgit Greiner (36, Name geändert) empfindet kein Glück, als sie Mutter wird. Das Kind wird größer, wird versorgt, aber nicht geliebt. Drei Jahre. Rike Drust schreibt in ihrem neuen Buch, wie es ist, plötzlich Mutter von zwei Kindern zu sein und wie wieder mal alles anders kommt, als man denkt. Die Wirkung setzt nicht sofort ein, die Muttergefühle kommen mit der Zeit und wachsen Stück für Stück. Da die erste Zeit mit dem Baby oft sehr.

Muttergefühle

Birgit Greiner (36, Name geändert) empfindet kein Glück, als sie Mutter wird. Das Kind wird größer, wird versorgt, aber nicht geliebt. Drei Jahre. Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Muttergefühle. Gesamtausgabe.«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen! Nicht bei jeder Frau stellen sich nach der Geburt automatisch Muttergefühle ein. Aber keine Sorge, diese besonderen Gefühle kann man.

Die Trippelschritte etwa, mit denen sich traditionell gekleidete Japanerinnen fortbewegen, sind verhaltensbiologisch nichts anderes als das Zittern des Sperlings: ein kindlicher Appell an potenzielle Versorger.

Und wenn der Büronachbar mit der Geliebten telefoniert, wechselt er in eine höhere Tonlage, was auch typisch ist für die Mutter-Kind-Kommunikation.

Sogar physiologische Beweise gibt es heute für die Ursprünglichkeit der Mutterliebe. So wird etwa das Bindungshormon Oxytocin auch beim Sex ausgeschüttet.

Aus Sicht der Natur ist die Freisetzung dieser Substanz ohnehin der einzige Grund, aus dem Menschen auch in der unfruchtbaren Zeit miteinander schlafen: Eltern sollen aneinander gebunden werden, damit sie sich gemeinsam um den Nachwuchs kümmern.

Im Gehirn läuft dabei der Belohnungsschaltkreis auf Hochtouren - derselbe Mechanismus, den der Anblick ihres Kindes bei der Mutter auslöst.

Für das Kind hingegen bedeutet diese Liebe vor allem Sicherheit. Die Affenbabys klammerten sich an jeder Konstruktion verzweifelt fest, um nicht allein zu sein.

Dieses evolutionäre Erbe sitzt auch beim Menschen so tief, dass Kinder, die von ihrer Mutter misshandelt werden, todunglücklich sind, wenn sie von ihr getrennt werden.

Kinder, die ihre Mutter verlieren, erleiden einen Schock, versuchen dann aber, eine Beziehung zu einer neuen Bezugsperson aufzubauen.

Ein Kind, dem dies nicht gelingt, wird entweder apathisch und geht gar keine Bindung mehr ein. Oder es lernt, schnell Kontakte zu knüpfen, ohne sich emotional zu engagieren.

Es wird seinen Eltern gegenüber Das Kind wird gut gelaunt Aber diese soziale Angepasstheit ist oberflächlich; man erkennt, dass das Kind sich aus niemandem mehr etwas macht.

Seth Pollack von der University of Wisconsin, der den Einfluss mangelnder Mutterliebe auf den Oxytocinhaushalt von Kindern untersucht hatte, stützt Bowlbys Beobachtung.

Pollack verglich den Hormonhaushalt von 18 Vierjährigen, die sofort nach der Geburt in ein rumänisches oder russisches Waisenhaus gekommen waren und später von amerikanischen Stiefeltern adoptiert wurden, mit dem Hormonhaushalt gleichaltriger amerikanischer Kinder, die bei ihren Eltern aufwuchsen.

Beide Gruppen waren zum Körperkontakt aufgefordert. Nach einer halben Stunde überprüfte Pollack die Hormonkonzentration: Bei den leiblichen Kindern war der Oxytocinlevel durch den engen Körperkontakt zur Mutter stark angestiegen, im Gegensatz dazu hatte sich bei den Adoptivkindern nichts verändert.

Für ihre Experimente züchtet sie Strauchratten Octodon degus , die in engen Familienverbänden leben. Sie waren verhaltensauffällig und hörten nicht mehr auf den Ruf ihrer Mutter.

Im Zuge ihrer Versuche hat Braun aber noch eine weitere interessante Entdeckung gemacht: Kleine Strauchratten, die mit der Mutter, aber ohne Vater aufwachsen, haben in Gehirnregionen, die wie der cinguläre Cortex mit Emotionen zu tun haben, nur halb so viele Verschaltungen wie Strauchratten, um die sich beide Eltern kümmern.

Vaterliebe scheint für Kinder also ähnlich wichtig zu sein wie Mutterliebe - zumindest, wenn es sich um Degus handelt. Zum Inhalt springen.

Icon: Menü Menü. Pfeil nach links. Pfeil nach rechts. Suche öffnen Icon: Suche. Suche starten Icon: Suche. Mutterliebe wirkt sogar bei vertauschten Kindern Aus der Tierwelt hingegen war Verhaltensforschern schon damals bekannt, dass es eine sensible Phase unmittelbar nach der Geburt gibt, in der Mutter und Kind aufeinander geprägt werden.

Liebeshormon gegen Geburtsschmerz Doch auch andere Hormone spielen für die Bindung eine wichtige Rolle. Gorillas und die Schrecken der Mutterliebe Diese Flexibilität hat aber auch einen Nachteil: Primatenmütter, die nie gelernt haben, mit Babys umzugehen, können sich nicht auf ihre Instinkte verlassen.

Lieblosigkeit durch die Generationen weitergereicht Für die Menschenwelt folgt daraus: Die grausamen Eltern von Jessica aus Hamburg-Jenfeld sind vermutlich nur der Extremfall einer gar nicht so seltenen, durchs Verhalten weitergegebenen Lieblosigkeit.

Nachwuchs löst Belohnung aus Mutterschaft hinterlässt ihre Spuren aber auch in Hirnregionen, die nur indirekt mit der Sorge um den Nachwuchs zu tun haben: Es gibt Hinweise, dass Mütter schlauer und mutiger sind als gleichaltrige alte Jungfern - zumindest dann, wenn es sich um Rattenmütter handelt.

Icon: Der Spiegel. Stärker als jede zuvor empfundene Liebe. Aber genau das ist eben nicht immer der Fall.

Jedenfalls nicht von Geburt an. Die Liebe zum eigenen Kind muss sich entwickeln. So wie jede andere Liebe zu einem x-beliebigen Menschen auch.

Man glaubt, dieses kleine Menschenwesen, welches bald 40 Wochen unter dem eigenen Herzen herangewachsen ist, zu kennen.

Wenn man zu viel Wasser getrunken hat oder gar zu schnell gelaufen ist. Auf einmal hält das Neugeborene einen auf Trab. Zum Durchatmen, zum Ankommen.

Um das Erlebte, die Geburt und die neue Lebenssituation erst einmal sacken zu lassen. In dieser Situation intensivste Gefühle für sein Neugeborenes zu spüren, kann schwer sein und einen teilweise an seine emotionalen Grenzen bringen.

Besonders viel Nähe und Haut-auf-Haut-Körperkontakt können helfen, das eigene Gefühlschaos ein wenig in Reih und Glied zu bringen und ernsthafte Muttergefühle zuzulassen.

Mindestens genauso wichtig ist aber auch die intensive Zeit zu zweit. In dieser anfänglich schwierigen Zeit sollte es viel mehr Priorität sein, das eigene Kind besser kennenzulernen.

Darauf zu achten, in welcher Situation es wie weint. Jedes Weinen klingt nämlich anders. Umso besser man sein Baby kennt, desto sicherer wird man im gesamten Umgang.

Schon Kleinigkeiten können helfen. Ein frisch gekochtes Mittagessen, Einkäufe erledigen oder sich um die Wäsche kümmern, jede Entlastung tut gut. Dabei gilt: Je eher Sie sich Hilfe suchen, desto besser.

Eine postpartale Depression ist ein eindeutiges Warnzeichen, dass sie auf keinen Fall überhören sollten.

Aber soweit muss es natürlich nicht immer kommen. Wir halten Mutterliebe für naturgegeben. Das mag zum Teil stimmen.

Es gibt diesen unglaublichen Hormoncocktail der Natur, der uns dabei helfen soll, unsere Kinder zu lieben. Das müssen wir tatsächlich erst lernen.

Bei den meisten Frauen mag das recht schnell klappen, andere haben sich auf dem Weg dorthin ein wenig verloren.

Sie brauchen Nach- Hilfe, um wieder auf Kurs zu kommen. Angehörigen-Forum zum persönlichen Austausch. Hat Dir "Fehlende Mutterliebe: Habe ich versagt?

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Muttergefühle - 1. "Es ist schön und gleichzeitig kompliziert."

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Geschichten wie diese seien kein Einzelfall, davon könne sie viele erzählen, erklärt Wecker. Die Mutterliebe gilt als die stärkste, als die reinste Liebe von allen.

Und wir erwarten, dass sie wie ein Zauber über uns herabkommt, sobald wir das Baby zum ersten Mal in den Händen halten. Sie ist einfach da, ohne dass wir dafür etwas tun müssen.

Das zumindest ist die romantische Vorstellung. Was stimmt mit mir nicht? Auch sie arbeitet bei Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.

V und betreut als Pädagogin vorwiegend Familien. Mütter, die ihre Kinder nicht lieben. Das klingt für uns falsch, ja vielleicht sogar grausam.

Angeregt durch jene Schlagzeilen von Müttern, die ihre Kinder misshandeln oder sogar töten, kreieren wir uns ein Bild von solchen Frauen. Doch die Beraterinnen warnen davor, diese Vergleiche zu ziehen.

Solche Fälle sind traurige Extrembeispiele. Keine der Frauen, die zu ihr kommt, wäre dazu in der Lage.

Sie erleben ihre Patientinnen meist als sehr fürsorglich und durchaus zur Liebe fähig. Doch noch mehr spüren sie, wie verletzlich, überfordert und regelrecht verzweifel t die Frauen sind.

Sie fühlen sich schuldig, als Mutter und Frau versagt zu haben, gehen dabei hart mit sich selbst ins Gericht. Und diese Last alleine zu schultern, kann einen in die Knie zwingen.

Nur haben die Mütter Probleme diese zu empfinden, weil ihre momentane Gefühlslage das nicht zulässt.

Geraten wir an unsere psychischen und physischen Grenzen, schaltet unser Körper auf den Überlebensmodus. Jetzt zähle nur ich.

Die Tatsache, dass es da ein hilfloses Baby gibt, ändert an diesem Selbsterhaltungstrieb nichts. Die Gründe für dieses seelische Not-Aus können dabei sehr verschieden sein und weit in die eigene Kindheit reichen.

Bei manchen Frauen ist das Geburtserlebnis selbst der Auslöser. Wenn z. Das kann dann allerdings auch das Bonding negativ beeinflussen und die Mutter-Kind-Beziehung nachhaltig belasten.

Ähnliches gilt für Mütter, die erleben mussten, wie ihre Kinder, kaum auf der Welt, schon um ihr Überleben kämpfen mussten.

Auch hier ist die Abkehr von den eigenen Gefühlen eine Art Selbstschutz. Wieder andere Frauen zerbrechen an ihren eigenen Erwartungen, die vollkommene Mutter sein zu wollen, die alles im Griff hat.

Die Enttäuschung über sein vermeindliches Versagen gepaart mit völliger Erschöpfung, können Menschen an die Grenzen des Ertragbaren bringen.

Der schreiende Wonneproppen ist dann nur ein zusätzlicher Stressfaktor , von dem es sich fernzuhalten gilt. Dass daraus eine gewisse Gefühlsarmut entsteht, ist die Konsequenz.

Doch gerade das verursacht einen emotionalen Zwiespalt. Dem Überlebensdrang zu folgen, fühlt sich richtig aber doch so falsch an.

Auch wenn wir uns das gerne einreden. Denn Mutterliebe beginnt bei sich selbst. Jetzt sind der Partner, Familie, Freunde oder auch Nachbarn gefragt.

Schon Kleinigkeiten können helfen. Ein frisch gekochtes Mittagessen, Einkäufe erledigen oder sich um die Wäsche kümmern, jede Entlastung tut gut.

Dabei gilt: Je eher Sie sich Hilfe suchen, desto besser. Eine postpartale Depression ist ein eindeutiges Warnzeichen, dass sie auf keinen Fall überhören sollten.

Die Weibchen vieler Säugetierarten müssen darüber hinaus erst lernen, eine gute Mutter zu sein. Rattenweibchen beispielsweise, die noch nie Junge hatten, ignorieren fremde Babyratten oder töten sie sogar.

Doch wenn man einer solchen Kindsmörderin in einem grausigen Experiment immer wieder neue Babys in den Käfig setzt, hört sie irgendwann auf zu morden und fängt an, die kleinen Ratten abzulecken und ins Nest zu tragen.

Und sowohl Affen als auch Menschen adoptieren Kinder, die ihre Mutter verloren haben, und sind in der Lage, gut für sie zu sorgen.

Diese Flexibilität hat aber auch einen Nachteil: Primatenmütter, die nie gelernt haben, mit Babys umzugehen, können sich nicht auf ihre Instinkte verlassen.

Die meisten von ihnen wurden als Jungtiere gefangen und hatten deshalb keine Möglichkeit, von ihrer Mutter oder anderen Weibchen zu lernen, wie man Babys behandelt.

So sei zum Beispiel die heute jährige Mimi bei ihren zwei ersten Babys vor Schreck fast bis an die Decke gesprungen, als sich die Säuglinge an ihr festkrallen wollten.

Und die sechs Jahre jüngere Undi habe ihr Kind zwar zunächst umsorgt, es dann aber irgendwann entnervt auf dem Boden liegen gelassen. Und auch Spuren im Gehirn, die ein früher Liebesmangel hinterlässt, könnten die spätere Bindungsfähigkeit beeinträchtigen.

Darauf deuten Versuche mit Strauchratten hin. Für die Menschenwelt folgt daraus: Die grausamen Eltern von Jessica aus Hamburg-Jenfeld sind vermutlich nur der Extremfall einer gar nicht so seltenen, durchs Verhalten weitergegebenen Lieblosigkeit.

Weniger schwere Formen solch lieblosen Verhaltens kämen sogar recht häufig vor, sagt Perl. Ihr Mann wollte einen Sohn. Zwar sind noch nicht sämtliche Gründe erforscht, aus denen bei manchen Eltern die Mechanismen der Liebe zum Kind versagen.

Doch liegt die Annahme nah, dass frühe Bindung oder mangelnde Bindung an ein Kind dessen Gehirn nachhaltig auf seine spätere Liebesfähigkeit programmiert.

Die Reaktionen im Gehirn der Testpersonen waren völlig unterschiedlich, je nachdem, welcher Gruppe sie angehörten: "Es gab deutliche Unterschiede zwischen Müttern und Vätern, aber auch zwischen Eltern und Nicht-Eltern", sagt Scheich.

Dabei bedeuteten starke Hirnaktivitäten nicht, dass ein Reiz besonders gut verarbeitet wurde. Im Gegenteil: Wenn das Gehirn bereits Erfahrung mit Babygeschrei hatte, reagierten oft nur noch ganz wenige spezialisierte Nervenzellen sehr effektiv.

Ist ein menschliches Gehirn einmal auf Kinder gespurt, sind keine Hormonschübe oder langwierigen Lernprozesse mehr notwendig, um mütterliches Verhalten auszulösen.

Der Anblick ihrer Säuglinge verursachte einen starken Anstieg der Aktivität im so genannten Belohnungsschaltkreis, zu dem unter anderem der Nucleus accumbens gehört, der auch bei Drogenkonsum und sexueller Erregung aktiv wird.

Ein solcher Mechanismus könnte zum Beispiel erklären, warum etwa Mäusemütter geradezu süchtig nach Babys werden können.

Setzt man sie in einen Käfig, in den jedes Mal eine Babymaus purzelt, wenn sie einen Hebel drücken, können sie gar nicht mehr damit aufhören.

Die Maus betätigt den Hebel auch dann noch, wenn es im Käfig von winzigen nackten Mäusen wimmelt, die sie gar nicht alle aufziehen könnte.

Mutterschaft hinterlässt ihre Spuren aber auch in Hirnregionen, die nur indirekt mit der Sorge um den Nachwuchs zu tun haben: Es gibt Hinweise, dass Mütter schlauer und mutiger sind als gleichaltrige alte Jungfern - zumindest dann, wenn es sich um Rattenmütter handelt.

Die finden Futter, das in einem Labyrinth versteckt ist, schneller und können sich diesen Ort besser merken als kinderlose Weibchen.

Einige Untersuchungen am Menschen scheinen darüber hinaus zu bestätigen, was viele Frauen längst geahnt haben: Mütter haben ein geschärftes Wahrnehmungsvermögen.

Das hat zur Folge, dass sie beim leisesten Räuspern ihres Babys hellwach sind, während der Vater selbst bei Gebrüll ungerührt weiterschlummert.

Dieses starke Fürsorgeverhalten, das von Generation zu Generation weitergegeben wird, scheint die älteste Form von Liebe überhaupt zu sein.

Es datiert weit in die Evolution zurück. Ein Echsenmännchen etwa, das sich mit einem Weibchen paaren möchte, kann dies nicht anders ausdrücken als durch Einschüchterung der Auserwählten.

Viele Indizien sprechen mittlerweile dafür, dass die Liebe zwischen Mutter und Kind vor der romantischen Liebe existierte.

Etwa aus der Verhaltensforschung: "Zärtlichkeit zwischen Erwachsenen gibt es nur bei Arten, die sich auch um ihre Kinder kümmern", sagt Eibl-Eibesfeldt.

Das ist bei Tieren nicht anders: Wenn ein Spatz um ein Weibchen wirbt, zittert er mit den Flügeln wie ein bettelndes Küken.

Die Angebetete reagiert mit zärtlichem Füttern. Auch beim Menschen hat Eibl-Eibesfeldt viele solcher Infantilismen beobachtet.

Die Trippelschritte etwa, mit denen sich traditionell gekleidete Japanerinnen fortbewegen, sind verhaltensbiologisch nichts anderes als das Zittern des Sperlings: ein kindlicher Appell an potenzielle Versorger.

Und wenn der Büronachbar mit der Geliebten telefoniert, wechselt er in eine höhere Tonlage, was auch typisch ist für die Mutter-Kind-Kommunikation.

Sogar physiologische Beweise gibt es heute für die Ursprünglichkeit der Mutterliebe. So wird etwa das Bindungshormon Oxytocin auch beim Sex ausgeschüttet.

Aus Sicht der Natur ist die Freisetzung dieser Substanz ohnehin der einzige Grund, aus dem Menschen auch in der unfruchtbaren Zeit miteinander schlafen: Eltern sollen aneinander gebunden werden, damit sie sich gemeinsam um den Nachwuchs kümmern.

Im Gehirn läuft dabei der Belohnungsschaltkreis auf Hochtouren - derselbe Mechanismus, den der Anblick ihres Kindes bei der Mutter auslöst. Für das Kind hingegen bedeutet diese Liebe vor allem Sicherheit.

Die Affenbabys klammerten sich an jeder Konstruktion verzweifelt fest, um nicht allein zu sein. Dieses evolutionäre Erbe sitzt auch beim Menschen so tief, dass Kinder, die von ihrer Mutter misshandelt werden, todunglücklich sind, wenn sie von ihr getrennt werden.

Kinder, die ihre Mutter verlieren, erleiden einen Schock, versuchen dann aber, eine Beziehung zu einer neuen Bezugsperson aufzubauen.

Ein Kind, dem dies nicht gelingt, wird entweder apathisch und geht gar keine Bindung mehr ein.

Oder es lernt, schnell Kontakte zu knüpfen, ohne sich emotional zu engagieren. Es wird seinen Eltern gegenüber Das Kind wird gut gelaunt Aber diese soziale Angepasstheit ist oberflächlich; man erkennt, dass das Kind sich aus niemandem mehr etwas macht.

Seth Pollack von der University of Wisconsin, der den Einfluss mangelnder Mutterliebe auf den Oxytocinhaushalt von Kindern untersucht hatte, stützt Bowlbys Beobachtung.

Pollack verglich den Hormonhaushalt von 18 Vierjährigen, die sofort nach der Geburt in ein rumänisches oder russisches Waisenhaus gekommen waren und später von amerikanischen Stiefeltern adoptiert wurden, mit dem Hormonhaushalt gleichaltriger amerikanischer Kinder, die bei ihren Eltern aufwuchsen.

Beide Gruppen waren zum Körperkontakt aufgefordert.

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3 Gedanken zu „Muttergefühle“

  1. Ich entschuldige mich, aber meiner Meinung nach irren Sie sich. Ich biete es an, zu besprechen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden reden.

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